Hinweise

Bitte beachten SIe auch unsere Rubrik Hinweise unter dem Hauptthema Termine.
Dort finden Sie Adressen für Urlaubsreisen und Reha-Aufenthalte, sowie Hinweise zur kulturellen Teilhabe für Menschen mit Demenz.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit der Alzheimer Gesellschaft

Liebe Interessenten an unserer Arbeit, liebe Angehörige,
aufgrund der unklaren Entwicklungen der Corona-Pandemie müssen leider zunächst bis zum 30.04.2020 alle Selbsthilfegruppen abgesagt werden. Diesen Schritt tun zu müssen, tut uns sehr leid. Wir als Alzheimer-Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg möchten damit unseren Beitrag leisten, um die weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Dies ist nur möglich, wenn jeder Einzelne für sich in die "persönliche Quarantäne" geht.
Um dennoch Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, werden wir intensiviert Telefon-Sprechstunden einrichten, unter der wir Ihnen zumindest telefonisch zur Verfügung stehen. Details dazu folgen in Kürze.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.
Ihr
Andreas H. Jacobs
für den gesamten Vorstand der Alzheimer-Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg

 

Liebe Interessenten,

für Ihre Fragen, eine Terminvereinbarung oder ein Beratungsgespräch stehen wir unter den folgenden Telefonnummern zur Verfügung:
Frau Müllers       0228 94 49 94 66
Frau Schneider   0228 38 62 85 3
 
oder Email: info@alzheimer-bonn.de
 
Falls Sie eine Beratung durch einen Arzt wünschen, melden Sie sich bei Frau Müllers unter den oben angegebenen Kontaktdaten. Ihr Anliegen wird dann weiter vermittelt.
 
Vielen Dank!

Music and Brain

Was passiert im Gehirn, wenn Sie Musik hören oder ein Instrument spielen? Hochwertige auditorische Stimulation wie Musik aktiviert viele Regionen des Gehirns gleichzeitig. Die primäre Hörrinde verarbeitet Tonhöhe und Melodie.

Mit zunehmender musikalischer Erfahrung werden die Zellen der primären Hörrinde verändert und auch Bereiche weiter außen gelegener Gehirnregionen, wie die sekundären auditorischen Hörrindenfelder oder Regionen, die bei der Verarbeitung von Rhythmus oder Harmonie eine Rolle spielen, werden beeinflusst. Diese sogenannte neuronale Plastizität führt zu einer Reorganisation der Nervenzellen innerhalb dieser Hirnareale und zur Bildung und Festigung von langanhaltenden Erinnerungen.

Das erklärt, warum Menschen mit Demenz sich oft an Melodien erinnern, die sie viele Jahre zuvor gelernt haben. Um auf den Zusammenhang zwischen der Plastizität des Gehirns und hochgeistiger Aktivitäten, die altersbedingte Demenzen hinauszögern könnten, aufmerksam zu machen, richtet das DZNE eine Reihe von Vorträgen und Konzerten aus.

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft
Hörsaal (Erdgeschoss)
Sigmund-Freud-Straße 27
53127 Bonn
Uhrzeit
18 - 21 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)


Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kommende Termine
 
11. Mai

Buchtipp

Frau Wolff wird wunderlich
Clara Wolff tut seltsame Dinge: Unverhofft steht sie im Garten ihres Sohnes und weiß nicht, wie sie hergekommen ist. Ehemals treusorgende Ehefrau, fängt sie an, Haushalt und Gatten zu vernachlässigen. Was ist nur los mit Frau Wolff? Alzheimer? Ein Wechselbad der Gefühle erleben Clara Wolff und ihre Familie, bis die Diagnose steht: Lewy-Body-Demenz. Über Phasen der Bagatellisierung, des Unverständnisses, der Wut und Trauer gelingt es allen schließlich, die Krankheit zu akzeptieren. Denn Clara Wolff bleibt in ihrer neuen Welt die alte: unternehmungslustig und liebenswert. Peter Wolffs Ratgeber zu Demenz macht mit der lebendigen Geschichte seiner Mutter Angehörigen von Menschen mit Demenz Mut, das Unabänderliche anzunehmen und schöne, ja auch komische Momente gemeinsam fröhlich zu genießen.

Peter Wolff, Köln, war als Betriebswirt tätig. Seine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte er als freier Mitarbeiter bei der „Kölnischen Rundschau“ und beim „Kicker Sportmagazin“.

Meine Frau, die Demenz und ich

Die demente Ehefrau des Autors bekam 2017 die Diagnose Demenz. Auch wenn in den Monaten davor ihr Verhalten eigentlich auf altersbedingte Vergesslichkeit hindeutete, wurde der Umgang mit ihr immer schwieriger. Ihre Agressivität nahm zu, und die Unsicherheit wuchs. Der Autor schildert das Leben mit seiner kranken Ehefrau zu Hause, im Krankenhaus und im Seniorenheim. Das Auf und Ab der Launen und Gefühle der Kranken wird hier beschrieben. Der Autor schildert die Begebenheiten mit seiner Frau voller Emotionen, von Lachen und Weinen und mit aller Liebe. Das Buch geht an manchen Stellen unter die Haut. Alle Angehörigen von demenzkranken Partnern werden sich darin wiedersehen, alle anderen werden näher an diese teuflische Krankheit herangeführt.

Karl Heinz Elsner
Meine Frau, die Demenz und ich
12,90 €
ISBN-13: 9783962002541

 

Beratungsstelle

Brüdergasse 16-18
Migrapolis - Haus der Vielfalt
53111 Bonn
Voranmeldung: 0228 - 3 862 853

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Alzheimer Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg e.V.
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53123 Bonn

0228- 38 62 85 3 Fr. Schneider
0228- 94 49 94 66 Fr. Müllers

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